Zwei ViertelEine Gemeinschaft

Warum wir das machen

Was als Protest begann, ist heute eine starke Bewegung. Die Südstadt und die Silberhöhe dürfen nicht vergessen werden.

Unsere Haltung und unser Ziel

Unsere Haltung

Wir warten nicht, bis andere etwas tun. Wir handeln gemeinsam, sichtbar und mit klarem Ziel.

Unser Antrieb

Stillstand, Leerstand und Verwahrlosung sind kein Normalzustand. Ein Stadtteil verdient Antworten, Respekt und Perspektive.

Unser Ziel

Mehr Sicherheit, mehr Zusammenhalt und echte Entwicklung im Süden von Halle.

Wohin wir wollen

Noch kein Verein – aber ein klarer gemeinsamer Weg

Zwei Viertel – Eine Gemeinschaft ist heute eine unabhängige Initiative und noch kein eingetragener Verein. Der vorliegende Satzungsentwurf ist eine Arbeitsgrundlage für eine mögliche spätere Gründung. Er soll uns keine unnötige Bürokratie geben, sondern eine verlässliche Richtung: Gerade in schwierigen Zeiten wollen wir eine Nachbarschaft aufbauen, in der Menschen einander kennen, unterstützen und niemand mit seinen Sorgen allein bleibt.

Aus Erfahrungen gewachsen

Begonnen hat unser Engagement mit den Sorgen rund um das Südstadt-Center. Petition, Gespräche, Demonstrationen und öffentliche Aufmerksamkeit haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass Nachbarinnen und Nachbarn ihre Stimme erheben. Gleichzeitig haben wir gelernt: Sichtbarkeit allein reicht nicht. Dauerhafte Veränderung entsteht, wenn Menschen zuhören, verlässlich zusammenarbeiten und selbst praktische Angebote schaffen. Deshalb gehören heute auch Aufräumaktionen, Nachbarschaftshilfe, Spaziergänge, Begegnungen und das Freilichtkino zu unserem Weg.

Was wir gemeinsam aufbauen wollen

  • Eine Nachbarschaft, die trägt: Gerade in schwierigen Zeiten wollen wir Menschen zusammenbringen, Vertrauen wachsen lassen und verlässliche Verbindungen schaffen.
  • Praktische Hilfe im Alltag: Wer Unterstützung braucht, soll leichter Menschen finden, die zuhören, Wissen teilen oder konkret mit anpacken – und wer helfen kann, soll einen einfachen Weg finden, sich einzubringen.
  • Gemeinsame Orte und Erlebnisse: Nachbarschaftstreffen, Gesprächsrunden, Spaziergänge, Feste, Kulturangebote und Aktionen für ein lebendiges und angenehmes Wohnumfeld.

Wie wir arbeiten wollen

Wir möchten nicht an den Menschen vorbei planen. Ideen sollen gemeinsam entwickelt, offen besprochen und möglichst praktisch umgesetzt werden. Dazu suchen wir die Zusammenarbeit mit Initiativen, Vereinen, Schulen, Kitas, sozialen Einrichtungen, Wohnungsunternehmen, Behörden und allen, die den Süden von Halle konstruktiv stärken wollen. Unsere Arbeit bleibt parteipolitisch und religiös unabhängig. Wir stehen für einen friedlichen, respektvollen und demokratischen Umgang. Menschenverachtende, rassistische, extremistische oder gewaltverherrlichende Haltungen haben bei uns keinen Platz.

Ein möglicher nächster Schritt

Sollte aus der Initiative später ein Verein werden, sollen Mitglieder die grundlegenden Entscheidungen treffen und den Vorstand demokratisch wählen. Die Arbeit soll grundsätzlich ehrenamtlich bleiben. Beiträge, Spenden oder Fördermittel dürften nur für die gemeinsamen Ziele eingesetzt werden – transparent, sparsam und zweckgebunden. Fördermitglieder und praktische Unterstützer sollen ebenfalls ihren Platz finden. Bis zu einer tatsächlichen Gründung bleiben wir jedoch klar das, was wir heute sind: eine offene Initiative von Menschen, die ihr Viertel nicht nur kommentieren, sondern gemeinsam gestalten wollen.

Protest wirkt

Ohne Druck gäbe es weiter nur Schweigen

Beim Südstadt Center zeigt sich deutlich: Wenn Bürgerinnen und Bürger still bleiben, passiert oft zu wenig. Erst Petition, öffentlicher Druck, Gespräche, Medienberichte und Demonstrationen haben das Thema sichtbar gemacht. Hätten wir nichts unternommen, stünden viele Menschen im halleschen Süden wahrscheinlich noch immer ohne klare Antworten da.

Das bedeutet nicht, dass schon alles gelöst ist. Im Gegenteil: Es bleibt viel zu tun. Aber die Chronologie zeigt, dass Protest etwas verändert. Er zwingt Verantwortliche, sich zu erklären. Er bringt Bewegung in festgefahrene Situationen. Und er macht sichtbar, dass Südstadt und Silberhöhe nicht einfach übergangen werden können.

Presse, Chronik und QuellenZeitungsartikel und Entwicklung unserer Initiative
Zuletzt aktualisiert am 07.09.2026

Presse & Chronik: So entstand unsere Gemeinschaft

Diese belegte Chronologie verbindet die Entwicklung rund um das Südstadt Center mit dem weiteren Engagement von Zwei Viertel – Eine Gemeinschaft. Alle externen Berichte sind direkt an der jeweiligen Station verlinkt.

02.09.2026 – Südstadt-Center: Kündigungen bei der früheren Kaufland-Filiale

Der MDR berichtet unter Berufung auf Kaufland, dass einige Beschäftigte der früheren Filiale im Südstadt-Center betriebsbedingte Kündigungen erhalten haben. Weitere Beschäftigte konnten innerhalb des Unternehmens weiterarbeiten oder wurden mit Unterstützung des Jobcenters vermittelt. Wie viele Personen von Kündigungen betroffen sind, teilte Kaufland nicht mit.

Ein bestätigter Termin für eine Teilöffnung des Centers lag dem Bericht zufolge weiterhin nicht vor. Diese Angabe bezieht sich auf den Berichtsstand vom 2. September 2026; angekündigte Planungen sind keine bestätigte Wiedereröffnung.

Bericht beim MDR lesen – aktualisiert am 02.09.2026, 11:40 Uhr; erstmals veröffentlicht am 25.08.2026.

12.08.2026 – Daniel Mahler im Interview bei Radio CORAX

Um 17:05 Uhr war Daniel Mahler bei Radio CORAX in Halle zu einem Interview eingeladen. Im Gespräch ging es um die Entwicklung von Zwei Viertel – Eine Gemeinschaft: vom Protest rund um das Südstadt-Center hin zu praktischer Nachbarschaftshilfe, gemeinsamen Spaziergängen, Aufräumaktionen und Unterstützung im Alltag.

Radio CORAX öffnen

Quellen- und Rechtehinweis: Radio CORAX wird hier als interviewführendes Medium genannt. Die private Gesprächsaufnahme wird nicht veröffentlicht. Eine spätere Bereitstellung oder Einbettung des Mitschnitts erfolgt nur nach Zustimmung des Senders und Klärung der Nutzungsrechte. Rechte an Sendung, Aufnahme, Logos und redaktioneller Gestaltung verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.

27.07.2026 – Südstadt-Center: angekündigte Planung, noch keine bestätigte Wiedereröffnung

Nach aktueller lokaler Berichterstattung strebt der neue Eigentümer eine schrittweise Wiederaufnahme der Nutzung an. Ende Juli beziehungsweise eine teilweise Nutzung im August 2026 wurden dabei nur als Planung genannt – nicht als bestätigte Öffnungstermine.

Eine tatsächliche Nutzung bleibt davon abhängig, dass die erforderlichen Brandschutz- und Sicherheitsnachweise vorliegen, die Mängelbeseitigung nachgewiesen ist und die Stadt Halle, insbesondere die untere Bauaufsichtsbehörde, die Nutzung nach ihrer Prüfung für zulässig hält. Das Center wird auf halle-sued.de deshalb weiterhin nicht als wiedereröffnet geführt.

Offizielle bauaufsichtliche Information der Stadt Halle öffnen

Antwort der Stadt Halle zur Zukunft des Centers öffnen

Lokale Berichterstattung vom 10.07.2026 öffnen

Lokale Berichterstattung vom 14.07.2026 öffnen

Hinweis: halle-sued.de bleibt die zentrale Informationsseite der Initiative. Habt ihr bestätigte Neuigkeiten oder ein konkretes Unterstützungsangebot, meldet euch gern über unsere Kontaktseite.

Neuigkeit oder Unterstützung melden

06.07.2026 – Stadt Halle berichtet über Gespräch mit der Initiative

In der ersten Online-Sprechstunde für zivilgesellschaftliche Akteure spricht Daniel Mahler für Zwei Viertel – Eine Gemeinschaft mit Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt über den halleschen Süden und das Freilichtkino. Die Stadt sagt Unterstützung bei Standortsuche und Logistik zu.

Mitteilung der Stadt Halle öffnen

19.06.2026 – Das Freilichtkino für Halle Süd wird öffentlich vorgestellt

Du bist Halle berichtet über die Idee eines kostenfreien, ehrenamtlich organisierten Freilichtkinos als offenen Begegnungsort für verschiedene Generationen im halleschen Süden.

Bericht bei Du bist Halle öffnen

27.05.2026 – Debatte um Verantwortung und Perspektiven für den Süden

Ein weiterer Bericht stellt die Antworten der Stadt zum Südstadt Center und die Reaktion von Zwei Viertel – Eine Gemeinschaft gegenüber. Die Initiative fordert nachvollziehbare Perspektiven, funktionierende Nahversorgung und mehr Aufmerksamkeit für den halleschen Süden.

Bericht bei Du bist Halle öffnen

09.05.2026 – Von der Protestbewegung zur praktischen Nachbarschaftsarbeit

Du bist Halle berichtet über die Aufräumaktionen der Initiative in der Silberhöhe und der Südstadt. Im Mittelpunkt stehen sichere Spielbereiche, saubere öffentliche Räume und gemeinsames Handeln.

Bericht bei Du bist Halle öffnen

27.03.2026 – OB spricht bei Demo über Chefsache und Perspektiven

Das ist der Beweis: Öffentlicher Druck wirkt. Ohne die Menschen vor Ort wäre dieses Thema nicht so sichtbar geworden. Aber Sichtbarkeit ist nur der Anfang. Jetzt braucht es weiter konkrete Schritte.

Quelle öffnen

19.03.2026 – Petition bleibt Thema

Die Unterstützerinnen und Unterstützer zeigen: Das Anliegen verschwindet nicht.

Petition und aktuellen Stand öffnen

22.02.2026 – Kaufland schließt endgültig

Die Folgen werden spürbar. Genau deshalb braucht es weiter Öffentlichkeit, Druck und Zusammenhalt.

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21.02.2026 – Zwei Viertel. Eine Gemeinschaft wird öffentlich sichtbar

Der Protest bekommt ein Gesicht. Anwohnerinnen und Anwohner zweifeln Aussagen des Eigentümers an und zeigen: Wir schauen nicht weg.

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19.02.2026 – Demo für Nahversorgung, Arbeitsplätze und Treffpunkte

Jetzt wird sichtbar, worum es wirklich geht: nicht nur um ein Gebäude, sondern um Versorgung, Begegnung und Würde im Stadtteil.

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MDR-Beitrag öffnen

30.01.2026 bis 14.02.2026 – Das Thema bleibt in den Medien

MDR und MZ berichten weiter über Schließung, Nutzung, Händler und die Situation vor Ort.

30.01.2026 öffnen

03.02.2026 öffnen

04.02.2026 öffnen

13.02.2026 öffnen

14.02.2026 öffnen

14.02.2026 Audio öffnen

29.01.2026 – Brandschutzmängel und drohende Schließung

Die Lage spitzt sich zu. Für Händler und Nachbarschaft wird die Unsicherheit konkreter.

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20.01.2026 – Gespräche mit Mietern, Stadt und Stadtwerken

Der öffentliche Druck hält das Thema auf der Tagesordnung.

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16.12.2025 – Blick auf andere Städte

Halle soll von Erfahrungen aus Bernau profitieren. Auch das zeigt: Lösungen sind möglich, wenn man sie ernsthaft sucht.

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15.12.2025 – Verantwortung wird öffentlich diskutiert

Die Stadt verweist auf den Eigentümer. Für die Menschen vor Ort bleiben trotzdem Fragen offen.

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26.11.2025 – Fast 700 Unterschriften und Bürgerdialog

Die Unterstützung wächst. Das Thema kommt stärker in die Öffentlichkeit.

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20.11.2025 – Petition fordert: Das Thema muss Chefsache werden

Bürgerinnen und Bürger machen deutlich, dass es nicht um ein Randthema geht, sondern um Nahversorgung, Alltag und Lebensqualität.

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10.03.2025 – Erste Berichte über Sanierung und Investitionen

Das Südstadt Center war bereits früh Thema in der lokalen Berichterstattung.

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